Deckrüde Max vom Gletscherthal
Deckrüde Max vom Gletscherthal

Kurzgeschichten aus meinem Leben

Noch bei meiner Mama

 

Am 19.03.2013 kam ich mit 5 Geschwistern zur Welt. Unsere Mama Angel hat das sehr gut gemacht und wir sind alle gesund und munter. Die ersten acht Wochen habe ich in Murg gelebt bei meinen Eltern und ganz tollen Zweibeinern. Die Zweibeiner haben sich sehr viel Mühe gegeben uns immer neue Sachen und Orte zu zeigen, so habe ich in meinen 8 Wochen schon sehr viel gelernt. Meine Geschwister und ich haben draußen die Welt erkundet und die Gegend unsicher gemacht. Irgendwann kam dann auch immer wieder mal Besuch , der sich einen von meinen Geschwistern ausgesucht hat.

Ich dachte schon, mich möchte keiner haben aber es kam anders!

Meine neuen Leute wollten eigendlich nur Ronja ( vierbeinige Ziehtante ) abholen, doch der bärtige Zweibeiner nahm mich auf den Arm und da war es um ihn geschehen. Auch Eiger ihr Hund mochte mich sehr, ich durfte ihn als Kletterburg benutzen und Ronja habe ich ja eh schon um den Finger gewikelt, sie hat ja mit unserer Mama immer auf uns aufgepasst.

Nun musste nur der zweite Zweibeiner überzeugt werden. Mit vielen Versuchen ( auf den Schoß legen, Arm geben und und und ) hat sie sich nicht erweichen lassen. Doch nach drei Tagen war auch diese schwere Hürde genommen. So war es beschlossene Sache das ich nach Springe ziehe.

Als ich zu Hause auszog
 

 

Im April 2013 änderte sich mein Leben. Ich kam von meiner Mama weg

und zu meiner neuen Familie. Erst war ich traurig und schüchtern.
Aber als ich
dort an kam, musste ich feststellen, das ich nicht alleine
war. Außer meinem neuen Herrchen und Frauchen waren da noch
zwei Bewohner. Was ich toll fand, die sahen genauso aus wie ich,
nur etwas größer. Das hat mir den Abschied von meiner Zuchtstätte
doch erleichtert. Schließlich war ich dort geboren und eigentlich
zu Hause. Aber alle waren so lieb, das ich mich schnell eingelebt habe
und mich richtig wohl fühle.     
   

Hundeschule ( Welpengruppe)
 


Es geht alles so schnell! Kaum habe ich mich an mein neues Heim gewöhnt,
gibt es schon
wieder was neues. Mein Herrchen geht mit mir zur
Hundeschule. Meine Ersatzeltern Ronja und Eiger dürfen nicht mit.
Das ist eine Welpengruppe, da muss ich alleine hin. Finde ich am
Anfang nicht so toll und schau mir das erst mal aus sicherer
Entfernung an. Die sind alle nicht älter als ich und einige scheinen
ganz okay zu sein. Also Kontakt aufnehmen, mitspielen und nebenbei 
noch was lernen.
    Mit 6 Monaten wurde es dann ernst und ich kam in die
Jung-Hund-Gruppe. Neue Gesichter, weniger spielen, mehr
lernen. Leider gibt es aus dieser Zeit keine Fotos. Es ging um 
Grundgehorsam, hmm, was wollen die von mir!? Sitz, Platz,
Leinenführung usw.. Da muss ich in Platz, Herrchen geht weg, kommt
wieder und freut sich. So schnell kann man "Mensch" glücklich machen
und ich krieg ´ne Belohnung. Leckerlies finde ich gut! Dafür tu ich
fast alles. Auch diese Zeit ging vorbei. Es hat Spaß gemacht und ich habe
andere Hunde kennen gelernt. Mal gespannt was als nächstes kommt.

Wassergewöhnung
 

Spielen mit Eiger und Ronja finde ich gut. Nur warum soll ich
unbedingt ins Wasser? Wenn ich es jetzt auch nicht begreife,
werde ich später erfahren was Herrchen und Frauchen damit
bezwecken wollen. Es fing alles so harmlos an. Ich durfte ohne
Leine laufen, da ich sowieso immer hinter einen meiner weißen 
Zieheltern herlaufe. Man schmeißt etwas weg und wir Trollos
müssen es wieder bringen. Als ob die es nicht selber können.
Egal - es macht ja auch Spaß, obwohl ich das Teil nie kriege,
weil meine Beinchen noch zu kurz sind. Plötzilch muss ich an die
Leine und wir gehen an den Bach. Eiger und Ronja waren schon 
oft drin. Nur warum soll ich da rein? Mit langer Leine und Eiger
vorweg lasse ich mich darauf ein. Es hat etwas gedauert aber so
schlimm war es dann doch nicht. Meine Besitzer waren zufrieden
und wenn ich ehrlich bin, fand ich es gar nicht so schlimm.
Es war halt wieder was Neues und so viel Wasser auf einmal.


 Mai 2013, das erste mal an der Ostsee
 

Was kommt jetzt? Alle kommen ins Auto und wir fahren los. Nur wo
soll es hin gehen? Wir fahren ein Wochenende zum Campigplatz
an die Ostsee, ich sollte wohl unser zweites Zuhause kennen lernen.
Das war etwas völlig neues für mich. Am Deich gab es nur Rasen, vor
mir und hinter mir, ich sah nur grün. Man läuft und es nimmt kein Ende.
Das sollte es aber noch nicht gewesen sein. Plötzlich biegen wir ab und
hinter einer Düne war wie aus dem nichts ein riesiger Sandkasten
und Wasser soweit das Auge reicht. Nun weiß ich warum ich zu Hause
in den Bach sollte. Aber hier muss ich mich erst mal langsam ran
tasten und schauen was die beiden Großen machen. Außerdem schmeckt
das Wasser  ganz anders. Aber rein hab ich mich nicht getraut, das
war mir nicht geheuer oder eine Nummer zu groß. Diese neuen
Eindrücke haben mich erst mal müde und dann hungrig gemacht.
Aber schön war es.

Urlaub August 2013 Ostsee
 

Wir sind wieder an der Ostsee. Es ist drei Monate her, dass als wir
hier waren. Erinnert ihr euch noch, beim ersten mal bin ich nicht
ins Wasser gegangen. Inzwischen hat sich das geändert. Ich bin
schließlich älter geworden und will doch keine Bangbüx sein.
Also kurz überlegen und dann rein in die Fluten. Manchmal bringe
ich auch das Spielzeug aus dem Wasser, aber wirklich nur manchmal.
Es ist alles noch sooo aufregend und sooo viel drum herum
interessanter, da ist man oft abgelenkt. Eiger und Ronja holen
das Spielzeug schon und wenn nicht, muss eben Herrchen oder
Frauchen rein. Am Deich habe ich einen kleinen Italiener kennen
gelernt. Immer wenn wir Luigi treffen, spiele und tobe ich mit ihm,
ein richtig cooler Typ ohne Angst. Eins muss ich noch loswerden.
Es ist seltsam, irgendwie wird man hier immer müde und hat
anschließend riesigen Hunger, wie beim ersten Mal.

Welpentreffen 2013

 

Kaum waren wir von der Ostsee zu Hause, ging es schon wieder los.

Fahren wir wieder ans Wasser? Irgendwie ist die Fahrt länger,

wo geht es bloß hin ...... schnarch. Ich bin wieder wach und immer noch

nicht am Ziel. Den ganzen Tag sind wir gefahren, natürlich mit Pausen.

Plötzlich wusste ich wo wir sind, es ist mein Geburtsort, wo ich mal zu Hause

war. Die wollen mich doch nicht wieder weg geben !? Schreck lass nach,

wir sind zum Welpentreffen und ich dachte..., okay - Schwamm drüber!

Wir waren die ersten, so konnte ich einige meiner alten Freunde stürmisch

begrüßen. Nach und nach kamen immer mehr Zweibeiner mit ihren Lieblingen.

Meine Gescchwister und Spielkammeraden, alle kamen zu diesem Treffen.

Als sich alle beschnuppert hatten ging es los. Wir haben Spiele gemacht,

die mich etwas an die Hundeschule erinnerten, nur nicht so streng.

Anschließend grillten die Zweibeiner und für uns fiel auch schon mal das ein

oder andere Stück ab. Danach war Preisverleihung, es gab Pokale und Urkunden.

Nach ein /zwei Tagen sind wir dann wieder nach Hause gefahren.

Es war richtig toll und hat Spaß gemacht. Ich war so müde, das ich

die Heimfahrt fast nur geschlafen habe.

September 2013 wir haben Besuch

 

Meine zweibeinige Welpen Mama ist mit ihrem Mann und noch zwei

Vierbeinern zu Besuch gekommen. Alle bei uns zu Hause, da war

richtig was los. Wir waren jetzt fünf Wauzis und mussten erst mal

klar machen, wer hier das sagen hat. Schließlich ist das unser Reich,

da kann nicht jeder machen was er will. Als das geklärt war, hat

sich jeder einen Platz gesucht und es kehrte erst mal Ruhe ein.

Wir sind jeden Tag raus und haben die Gegend erkundet

und gespielt. Das hat richtig Spaß gemacht. Aber mehr will ich hier

nicht erzählen. Schaut euch lieber die Fotos dazu an, die sagen

viel mehr als Worte, wie gut es uns ging und wieviel Spaß wir hatten.

Meine Freundin Kora

 

Kora ist ein halbes Jahr älter als ich und nicht weiß sondern braun/schwarz.

Sie ist von der gleichen Zuchtstätte und war schon vor mir in Springe.

Meine und ihre Zweibeiner sind verwandt, da liegt es auf der Hand

das wir uns öfters sehen. Sei es das die Zweibeiner gegenseitig als

Hundesitter auftauchen oder wir uns zum spielen treffen. Letzteres

finde ich immer toll, Kora ist genau so ein Wildfang wie ich.

An der Leine wollen wir beide vorne laufen und beim abrufen will

auch jeder der erste sein, es könnte ja ein Leckerli geben.

Beliebt ist auch das schmeißen von  Gegenständen ( Ball, Kong, usw.),

was wir holen wenn es die Zweibeiner schmeißen. Kora und ich gönnen

uns da nicht`s, jeder will schneller sein. Blöd ist nur das ich es

nicht immer bin. Na ja - so ist das nun mal. War Kora schneller,

verzögert sich unser Spiel, da sie den geworfenen Gegenstand meistens

nicht wieder her gibt. Aber nach kurzer Zeit geht es dann weiter.

Mit Eiger machen wir das Spiel auch immer wenn Kora nicht da ist,

allerdings ist er nicht mehr ganz so schnell. Früher kam ich nicht hinterher

und jetzt ist es oft umgekehrt. Da steh ich mit Kora eben auf einem Level.

Nach so einem Spiel Nachmittag ist man natürlich müde.

Also ab nach Hause und auf die Decke.

 

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© Marita Werner